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Rudi
Schulz erklärt Rücktritt als ASU-Vorsitzender - Mehr als
200.000 Euro für Vereinsbauten vergeben
Gyhum
(pop). „Das war heute meine letzte Sitzung als Vorsitzender dieses
Ausschusses. Ich trete mit dem heutigen Tag zurück“, erklärte
Rudi Schulz, Vorsitzender des Ausschusses für Sportstätten und
Umwelt im Kreissportbund Rotenburg, seinen Ausschussmitgliedern.
Insgesamt zehn Jahre leitete Rudi Schulz diesen KSB-Ausschuss,
nachdem er zuvor 37 Jahre lang als Kreisjugendpfleger für die
Sportstättenförderung im Landkreis Rotenburg zuständig war. Die
Mitglieder des Ausschusses bedauerten diesen Schritt und
bescheinigten Schulz eine große Sachkompetenz in diesem Amt. Als
Grund für diese überraschende Entscheidung führte Schulz
persönliche Gründe an.
Als
Gäste konnte der Ausschussvorsitzende Horst Wilshusen, Leiter des
Schul- und Kulturamtes beim Landkreis Rotenburg, sowie den
Sachbearbeiter Torben Böckmann begrüßen. „Wir sind stolz auf
unseren Landkreis, der den Sport immer in hervorragender Weise
unterstützt hat und sicherlich auch weiterhin unterstützen wird“,
betonte Schulz. Der Besuch der Vereine im Herbst eines jeden Jahres
sei nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der Ausschussarbeit. Die
Beratung und Hilfestellung vor Ort werde von den Vereinsvertretern
gerne angenommen.
Für die
Ausschussmitglieder ging es an diesem Abend darum, Gelder des
Landessportbundes Niedersachsen (LSB) an Bauvorhaben der Vereine zu
verteilen. Insgesamt 17 Anträge stellte Rudi Schulz dem Ausschuss
zur Beratung und Beschlussfassung vor. Dafür hatte der LSB mehr als
200.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Die
Shintai-Judoschule Bremervörde erhält 6842 Euro für den Umbau
eines Raumes zu einer Trainingshalle, der SV Taaken kann sich über
10.000 Euro für den Neubau eines Sportplatzes freuen, in den Bau
einer Beregnungsanlage des TuS Rüspel fließen 4000 Euro. Am Neubau
eines Schießstanddaches bei den Schützen in Bartelsdorf beteiligt
sich der Ausschuss mit 3700 Euro. Für die Sanierung des
Reithallenbodens wird der Ausschuss dem Reitverein Tarmstedt 2500
Euro zur Verfügung stellen. Für die Sanierung eines
Trainingsplatzes beim SSV Wittorf gibt es 2500 Euro, und auch die
Segel Kameradschaft Rotenburg kann einen Zuschuss von 2500 Euro für
einen neuen Bootssteg einplanen. In die Erneuerung einer
Flutlichtanlage des TuS Brockel fließen 4000 Euro, für
Sanierungsmaßnahmen seines Schießstandes erhält der Schützenverein
Glinstedt 22.000 Euro. Der SV Anderlingen muss sein Vereinsheim
sanieren und umbauen. Für diese Maßnahme sind 26.000 Euro
vorgesehen. Die Instandsetzung der Bootsstege des Oste-Yacht-Clubs in
Bremervörde wird mit 7500 Euro bezuschusst, und der TuS Alfstedt
kann die gleiche Summe für die Sanierung des Sporthallenbodens
einplanen. Auf das Konto des TV Hassendorf fließen 10.000 Euro für
den Anbau zweier Umkleidekabinen. Der Longierzirkel des Reitclubs
Rotenburg wird überdacht. Dafür gibt es 5500 Euro. Den größten
Batzen erhält der Schützenverein Anderlingen für die Sanierung und
den Umbau seiner Schießsportanlage. Daran beteiligt sich der
Ausschuss mit 39.000 Euro. Der MTSV Selsingen möchte sein
Vereinsheim sanieren und ausbauen und darf dafür einen Zuschuss von
29.450 Euro einplanen. Das Dachgeschoss seines Vereinheims möchte
der TuS Tarmstedt ausbauen. Mit 18.450 Euro beteiligt sich der
Ausschuss an den Kosten.
Am 8.
Mai 2012 wird wieder eine Qualifix-Veranstaltung zum Thema
„Sportstättenbau - von der Idee bis zur Nutzung“ stattfinden.
Diese Veranstaltung ist Voraussetzung für Vereine, die einen Antrag
auf Bezuschussung einer Baumaßnahme stellen möchten.
 Foto: Rudi
Schulz (v.l.) und sein Ausschuss für Sportstätten und Umwelt
www.ksb-rotenburg.de

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