Vorstand
des Kreissportbundes besucht KSB Güstrow - Patenschaft
nach vielen Jahren wieder aufgefrischt
Zeven/Güstrow
(pop). „Das müsste Anfang der 90-er Jahre gewesen sein, so etwa
1994 oder 95, als wir uns das erste Mal getroffen haben“, erinnerte
sich Dr. Wolfgang Rosenow, Vorsitzender des Kreissportbundes (KSB)
Güstrow, als er die Abordnung des KSB Rotenburg in seiner
Heimatstadt begrüßte. Im Jahre 1994 wurde der KSB Güstrow durch
einen Zusammenschluss von Teterow, Bützow und Güstrow gegründet,
Vorsitzender wurde Dr. Wolfgang Rosenow. Als der Landkreis Rotenburg
nach der Wende eine Patenschaft mit dem Landkreis Güstrow ins Leben
rief, klinkte sich der Vorstand des Kreissportbundes Rotenburg in
diese Patenschaft auf sportlicher Ebene mit ein. „Wir haben viele
Hilfen von euch erhalten, um den KSB Güstrow auf die Beine zu
stellen. Dafür möchte ich besonders auch Peter Schmöe noch einmal
recht herzlich danken“, so Dr. Rosenow.
Die
Mitgliederzahlen im KSB Güstrow hätten sich in den letzten Jahren
zwar nicht rasant nach oben entwickelt, aber sie seien auch nicht
gesunken. Im Erwachsenenbereich sei sogar eine stete Zunahme zu
verzeichnen. Das sei im Vergleich zur doch recht starken Abnahme der
Bevölkerung eine positive Entwicklung.
Mit
Beginn des Jahres 2012 werden die beiden Kreise Güstrow und Bad
Doberan fusionieren und damit einhergehend auch die beiden
Kreissportbünde. „Aber ich bin sicher, dass wir diesen
Zusammenschluss gut in den Griff bekommen“, prophezeite der
Vorsitzende.
Die
Idee der Kreissportfeste habe Güstrow vom KSB Rotenburg übernommen.
Mehr als 2000 Jugendliche nehmen an den Jugendsportfesten teil, die
von Sportlehrern - „Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu unseren
Schulen“ - und dem Vorstand des KSB organisiert werden. Nach der
Wende sei viel in den Sport und in Sportanlagen investiert worden.
Dadurch wurde ein normaler Sportbetrieb erst wieder möglich.
Allerdings seien viele gute Sportlerinnen und Sportler in den Westen
abgewandert, weil sie hier keine Arbeit fanden, bedauerte Rosenow.
„Auch
wir haben eine Gebietsreform hinter uns. Im Jahre 1977 wurden die
beiden Kreise Bremervörde und Rotenburg zusammengeführt und mit ihr
die beiden Kreissportbünde“, stellte Werner Hölldobler,
Vorsitzender des KSB Rotenburg, fest, und Peter Schmöe fügte hinzu:
„Dieser Zusammenschluss verlief bei uns relativ geräuscharm.“
Immer mehr Ältere halten dem Verein die Treue und treiben auch bis
ins hohe Alter hinein Sport. „Diesem Umstand tragen wir dadurch
Rechnung, dass wir gerade für diese Altersgruppe Übungsleiter
ausbilden und ihnen eigene, altersgemäße Sportfeste anbieten“, so
Peter Schmöe.
Der
Landkreis Rotenburg ist dem Sport sehr aufgeschlossen, was sich auch
in der Förderung widerspiegelt. „Darüber können wir nur froh und
dankbar sein“, stellte Rudi Schulz als Vorsitzender dieses
Ausschusses fest. Bislang seien Vereinsbauvorhaben noch zufrieden
stellend bedient worden, auch mit Fördergeldern des
Landessportbundes.
„Wir
sollten erst einmal abwarten, wie eure Gebietsreform verläuft, und
wie unser Landkreis sich anschließend zum Thema Patenschaft
entscheidet. Wir würden uns freuen, wenn die Landkreise auch
weiterhin an dieser Patenschaft festhielten und sich gegenseitig
austauschten. Daran sollten auch wir festhalten“, so Werner
Hölldobler abschließend. Auch der Vorstand des KSB Güstrow möchte
an diesen guten Beziehungen festhalten, die in den zurückliegenden
Jahren vor allem von den Frauen gepflegt wurden.
 Foto: Die
Vorstände des KSB Güstrow und des KSB Rotenburg trafen sich zu
einem Informationsaustausch; vorne
Mitte (v.l.) Peter Schmöe, Dr. Wolfgang Rosenow, Werner Hölldobler
www.ksb-rotenburg.de

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